Früherkennung Leistung gesetzliche Krankenkassen

Angebot Früherkennung gesetzlich

Schwere Erkrankungen wie Krebs können uns in jedem Lebensabschnitt treffen. Damit Erkrankungen in einem möglichst frühen Stadium erkannt werden können, bieten die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten sogenannte Früherkennungsuntersuchungen – zum Teil auch als "Vorsorgeuntersuchungen" bezeichnet – an. Die Behandlungs- und Heilungsmöglichkeiten sind oftmals besser, wenn eine Krankheit zu einem frühen Zeitpunkt erkannt wird. Früherkennungsuntersuchungen sind ein wesentlicher Teil der Prävention.

Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten richten sich grundsätzlich an augenscheinlich gesunde und beschwerdefreie Personen. Durch Früherkennungsuntersuchungen sollen eine Krankheit oder ihre Vorstufen entdeckt werden, bevor sie Beschwerden auslösen. Aber jeder sollte sich bewusst sein, dass kein Früherkennungsverfahren zu 100 Prozent genau bzw. treffsicher ist; das heißt keine Früherkennungsuntersuchung kann alle Erkrankten sicher als krank und alle Gesunden sicher als gesund identifizieren.

Gesetzlich versicherte Frauen und Männer haben derzeit einen regelmäßigen Anspruch auf Leistungen zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-, Nierenerkrankungen und Diabetes mellitus (sog. "Check-up") sowie von bestimmten Krebserkrankungen.

Wenn Sie regelmäßig an den Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen, kann Ihre Krankenkasse Ihnen dafür einen Bonus gewähren. Seit dem 1. Januar 2008 sind die Krankenkassen verpflichtet, ihre Versicherten zu Beginn eines Kalenderjahres über Früherkennungsmaßnahmen zu informieren.

Besonders bekannt sind die Früherkennungsuntersuchungen für Schwangere, Neugeborene und Kinder. Gegenüber denen bei Erwachsenen haben Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern vor allem das Ziel, Entwicklungsverzögerungen oder -gefährdungen rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen zur Frühbehandlung und Frühförderung einzuleiten. Bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres haben Kinder Anspruch auf zehn entsprechende Untersuchungen (U1 bis U9, inklusive U7a), nach Vollendung des zehnten Lebensjahres auf eine weitere Untersuchung (J1) zur Früherkennung von Krankheiten, die ihre körperliche oder geistige Entwicklung gefährden könnten.

Die inhaltliche Ausgestaltung der Früherkennungsuntersuchungen in sogenannten Richtlinien ist die Aufgabe des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Krankenkassen und Leistungserbringern .

Check-Up

Für Frauen und Männer ab dem 35. Lebensjahr. Alle zwei Jahre

Der Check-up dient der Früherkennung insbesondere von Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Diabetes mellitus und Nierenerkrankungen.

Er umfasst folgende Leistungen:

1. Anamnese (z.B. Fragen nach Beschwerden) und die Erfassung des Risikoprofils (z.B. Rauchen, Übergewicht)

2. Körperliche Untersuchung (Ganzkörperstatus) einschließlich Messung des Blutdrucks

3. Laboruntersuchung

a) aus dem Blut:
- Gesamtcholesterin - Glukose
b) aus dem Urin:
- Eiweiß
- Glukose
- rote und weiße Blutkörperchen

- Nitrit

4. Beratung über das Ergebnis

Hautkrebsscreening

Für Frauen und Männer ab dem 35. Lebensjahr. Alle zwei Jahre.
 
Dient zur Früherkennung von Hautkrebs: 

Malignes Melanom ("schwarzer Hautkrebs"), Basallzellkarzinom und Spinozelluläres Karzinom (beide "weißer Hautkrebs")

gezielte Anamnese (z.B. Fragen nach Veränderungen / Beschwerden)

– visuelle (mit bloßem Auge), standardisierte

Ganzkörperinspektion der gesamten Haut einschließlich des behaarten Kopfes und aller Körperhautfalten

– Befundmitteilung mit anschließender Beratung

- Im Falle eines verdächtigen Befundes erfolgt die weitere Abklärung durch eine Fachärztin / einen Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten (Dermatologe / Dermatologin)

 
 

Krebsfrüherkennung Männer

Ab dem Alter von 45 . Jährlich. 

Die Untersuchung umfasst:

– gezielte Anamnese (z.B. Fragen nach Veränderungen / Beschwerden)

– Inspektion und Abtasten des äußeren Genitales

– Tastuntersuchung der Prostata (von Enddarm aus)

- Tastuntersuchung der regionären Lymphknoten

- Befundmitteilung mit anschließender Beratung

Schutzimpfungen

Schutzimpfungen sind Bestandteil des Leistungskatalogs gesetzlicher Krankenkassen. Nicht bezahlt werden Reiseimpfungen aus nicht beruflichem Anlass. 

Mehr

Sonderfall Prostatakrebs

Unter Screening versteht man die Untersuchung beschwerdefreier Patienten (zumeist Gesunder) zur Früherkennung von Krankheiten. Die Bestimmung des PSA-Spiegels im Blut beschwerdefreier Männern zur Früherkennung von Prostatakrebs wird als PSA-Screening be- zeichnet. PSA-Screening gehört nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung.




Die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) müssen einer Vielzahl von Anforderungen gerecht werden, in erster Linie Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit. Die Mittel die für Beratung und Diagnostik in der Präventionsmedizin zur Verfügung stehen, sind begrenzt. Ausserhalb dieser Beschränkungen gibt es eine Reihe von Beratungsleistungen und qualitativ hochwertigen Untersuchung, die sich außerhalb der GKV etabliert haben. Sie können im Gesundheitsverhalten des Einzelnen außerordentlich sinnvoll und hilfreich sein und zur besseren Gesundheitsversorgung beitragen.

IMPRESSUM UND DATENSCHUTZ

Dr. med. Rahul Mukherjee

Facharzt für Allgemeinmedizin

Ärztlicher Psychotherapeut
Ludwigstr. 27
83435 Bad Reichenhall
Tel.: 08651/5059
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Facharzt für Allgemeinmedizin (verliehen durch die Bayerische Landesärztekammer)

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